Die Vereinsmeisterschaft auf der Melchsee-Frutt brachte dieses Jahr wenig Fisch aber einen glücklichen Gewinner.

Mit dem obligaten Einkauf im Nachbarkanton, wo dieses Jahr primär der sonntägliche Mittagssnack eingekauft wurde – gut der Sack Äpfel durfte bei den Fruchtliebhabern natürlich nicht fehlen – gings Richtung Innerschweiz. Der Tross fuhr hoch zur Melchsee-Frutt. Hier sei der Vollständigkeit halber noch der baumlange Gastfischer erwähnt. Er war nicht das erste Mal dabei jedoch war sein damaliges Gastspiel von wenig Fisch gekürt – zu diesem Zeitpunkt dachte man höchstens an ein schlechtes Omen.

Nun oben angekommen wurde mit Kafi-Lutz das Weekend so richtig lanciert. Ein kurzes Begehen des Wettkampfplatzes und ein anschliessendes Mittagessen waren die Folge. Gegen 14h wurde dann das erste Mal ausgeworfen. Bis am Abend sollten dann tatsächlich 2 Fänge beklatscht werden können – echt top Jungs. Wie so oft gab es die eine oder andere Anekdote zu beschmunzeln. Nur wenig Anlass zum Schmunzeln gab der See her – das gut sichtbare Gras dämpfte die Hoffnungen für den kommenden Wettkampftag. Apropos Gras: bekanntlich können nur Profis einen kräftigen Forellenbiss von einem Grashänger unterscheiden – die anderen, also die Amatöööre, schämen sich kurz, aber dann ists auch wieder gut

Bei feinem Nachtessen und lustigen Witzen wurde später die Nachtruhe bezogen – gut im Dreierzimmer herrschen andere Gesetze, dort heisst es immer 2 gegen 1 und sei es nur, wenn es um einen Schlummi oder einen James-Bond-Film geht…

Wettkampftag
Sonntag Morgen trafen sich die Frühaufsteher zeitig am See – bis zum Frühstück gabs gute 2 Forellen. Leader mit guten 38cm war Thomas A. Danach gings zum Fangplatz am Kirchlein – bei der Anzahl Fänge konnte Hilfe von Petrus nun definitiv nicht falsch sein. Nun ums kurz zu machen – Petrus ist kein Würmlitaucher. Kleines Highlight war sicherlich die Forelle des Gastfischers – Bravo! Soviel zum erwähnten Omen – er hatte ja nun seine Forelle. Fazit: Faul rumliegen bringt anscheinend Forelle – wieder was gelernt.
Noch ein Input an den Vizepräsidenten: Es gibt Vereinsmitglieder die fühlen sich verarscht, wenn man ihnen Stinkteig andreht und nicht sagt, dass der gerne neben dem Buldo schwimmt…

Um 14h wurde zum Halali geblasen – beziehungsweise das Wettkampfende beschlossen. Da dem Leader keiner mehr auch nur annähernd das Wasser, bzw. die Forelle reichen konnte, heisst der Sieger 2017 Thomas Abt.

Ein toller Vereinsevent 2017 fand ein schönes Ende – herzlichen Dank nochmals an alle für ihr Mitwirken.

Im Folgenden noch die Daten und Fakten zum Wettkampf 2017
Sieger 2017 (längster Fisch): Thomas Abt mit einer 38cm See-Forelle.
Infolge der diesmal nicht so üppigen Fänge durch die Teilnehmer wird auf eine detaillierte Auflistung verzichtet – Fazit: der Rekord wurde bei weitem nicht geknackt.

Bilder findet ihr in unserer Galerie.

Vereinsmeisterschaft 2017