Die diesjährige Meisterschaft wurde Covid-19 bedingt schlanker durchgeführt. Anstelle der geplanten 2-tägigen Meisterschaft mitsamt einem Gast im Juni, wurde auf einen eintägigen Wettkampf ohne Gast umgeschwenkt und zwar auf dem Lungernsee.

Der Wettkampftag startete wie die meisten in der Vergangenheit mit einem Treffpunkt und einer Fahrt in Richtung Einkaufsladen. Bereits am Treffpunkt zeigten sich offensichtliche Unterschiede bei den Teilnehmern, jedenfalls in Bezug auf die Kleidung. Die Mehrheit rechnete mit Regen und tieferen Temperaturen gegenüber den heißen Tagen davor – einzelne waren der Meinung: es wird auch heute richtig heiß….

Auch Traditionen wurden gebrochen – statt in Obfelden wurde auf Ansage des Vizepräsidenten der Einkauf kurzerhand nach Ottenbach verlegt – den Nutzen kennt wohl auch nur er und ja, auf die Bezeichnung des Einkaufslokals wird hier auch nicht näher eingegangen. Dem Leser sei verraten, man kann ewig diskutieren wie das Ding offiziell heißt oder eben nicht heißt.

Angekommen am See wurde nach kurzem hin und her die Boote bezogen und nach kurzer Fahrt an vereinbarten Hotspot dann auch mit Fischen losgelegt. Schon bald sollten sich bei einigen erste Fangerfolge einstellen. Die Tiefe war dann auch bald das Hauptthema. Dem einen oder anderen Vereinskamerad wurde netterweise bereits zu Hause vormontierte Ruten in die Hand gedrückt, so dass diese einfach loslegen konnten. Die einen konnten mehr, andere weniger davon profitieren…. Enttäuschend für solche, welche ihr bestes Material ausliehen und dann selber weniger erfolgreich waren, aber sie freuten sich mit den tollen Fängen. Nochmals zurück zum Thema Tiefe. Dieses Thema wurde auch über den See hinweg diskutiert. So äußerte sich ein Teilnehmer: „hier ist es keine 12 m tief…“ im anderen Boot, ca. 20m daneben, staunte man ob dieser Aussage, denn der runtergelassene Anker am gut 50m langen Seil erreichte keinen Grund…. nun diese Aussage sei entschuldigt, gut möglich, dass diesem Teilnehmer die Unterkühlung aufgrund der oben beschriebenen Einschätzung des Wetters und der damit verbundenen Kleidung, bereits in den Kopf gestiegen ist.

Nun es wurde wacker weitergekämpft, auch die Aussicht auf Mittagessen und besserem Wetter für Nachmittag machte dieses leichter. Das Mittagessen wurde zudem für strategische Vereinsentscheide genutzt und bei Sonnenschein wurde die Nachmittagssession gestartet.

Dieser Nachmittag brachte dann nochmals prächtig viel Fisch, auch die glücklosen des Vormittags konnten sich nun über Fänge freuen. Seit dem Mittag stand die zu schlagenden Länge bei 40cm, gehalten von Lars und um es vorweg zu nehmen, Lars ließ sich dies nicht mehr nehmen und gewann verdient; herzliche Gratulation.

Nachdem die Meisterschaft mit dem letzten Fisch geschlossen wurde und die Filets vakumiert waren, gönnte sich die Runde noch einen Abschlusstrunk am See. Der tolle Anlass fand dann später zu Hause bei Vorstandsmitglied Christoph bei Wurst und Bier seinen Ausklang.

Sieger 2020: Lars Zimmermann mit einer Regenbogenforelle 40cm.

Total rund 35 Forellen und ein Egli.

Besten Dank allen Teilnehmern und auf hoffentlich noch den einen oder anderen tollen Anlass im 2020 – Corona zum Trotz.

Bilder findet ihr in unserer Galerie.

Vereinsmeisterschaft 2020